Test: Nikon Z 6II

POWER-UP!

Nichts revolutionär Neues, eher clevere Modellpflege, was Nikon seiner Vollformat-Spiegellosen Z 6 in Form der Z 6II verordnet hat. In der Praxis sind die Verbesserungen spürbar.

„Never change a running system“ – so (oder so ähnlich) warnt ein alter Anglizismus (der vermutlich gar nicht aus dem englischsprachigen Raum stammt) davor, funktionierende Dinge zu verändern. Das hätte sich auch Nikon bei der Z 6 noch ein Weilchen denken können. Denn die (zusammen mit der Z 7) erste spiegellose Vollformatkamera des Profiausstatters lief seit 2018 (und läuft) gut am Markt und hat inzwischen viele Nikon-Fans dazu bewogen, vom DSLR-Lager in die Welt der Schwingspiegel-freien Fotografie zu wechseln.

Die Karten neu gemischt
Dass man der 6er (und zeitgleich auch dem 7er-Modell) nun einen Nachfolger beschert, zeigt, wie wichtig für Nikon das Zukunftssegment DSLM ist. Die Neuerungen in beiden Modellen bestätigen, dass man auf einer sehr soliden Kamerabasis aufbaut und nur hier und da an ein paar Stellschrauben drehen musste. Stellschraube Nummer eins und auffälligste Neuerung der neuen Versionen ist der Kartenschacht. Bei den Vorgängern hatten viele Anwender kritisiert, dass nur ein Slot zur Verfügung steht, der dann auch noch auf der recht teuren XQD/ CFexpress-Technik basiert. Kein Beinbruch, aber Nikon hat sich die Kritik zu Herzen genommen und den Updates zwei Fächer (für XQD/CFexpress und SDHC/SDXC UHS-II) spendiert.

Den kompletten Test finden Sie in der Photographie Ausgabe 1-2/2021 oder im E-paper.

Z 6 II mit den fünf 1,8er-Festbrennweiten. Nikon baut das spiegellose Objektivsystem derzeit mit Hochdruck aus.