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Marta Hoepffner und Willi Baumeister

29. November 2019 - 19. April 2020

 

„Was ich mache ist auch Poesie, aber eine technisch materielle, eine Poesie aus rationalem Bewusstsein“ – Marta Hoepffner, 1979

Marta Hoepffner (1912–2000) ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie, die es in dieser Ausstellung zu entdecken gilt. Ihr Œuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden. Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin erstmals eine große Aus- stellung.

Gezeigt werden frühe s-w-fotografische Experimente (Fotogramme, Mehrfachbelichtungen und Solarisationen), Porträts bis hin zu farbfotografischen Studien. Hoepffners innovative künstlerische Entwicklung zeigt sich vom Lichtbild über die Lichtgraphik bis zum Lichtobjekt.
In konsequenter Aneignung fotografischer Mittel geht sie immer wieder über deren Grenzen hinaus und macht sie zu einer Pionierin der experimentellen Fotografie. 1949 gründete sie die eigene Privatschule für Fotografie, die 25 Jahre lang existierte. Für die über 1000 Schülerin- nen und Schüler bildete sie eine Brücke zwischen der Ästhetik der Vorkriegsmoderne und den Avantgardebewegungen nach 1945.

Gegenübergestellt werden ihre Arbeiten den Gemälden von Willi Baumeister (1889-1955), von ihm werden über 20 Werke zu sehen sein. Hoepffner war ab 1929 an der Frankfurter Kunstschule die Schülerin von
Baumeister, einem der bedeutendsten abstrakten
Maler. Als er 1933 seine Professur verliert, verlässt
auch sie solidarisch die Schule.

 

Foto: Marta Hoepffner, Bewegung, 1940 (Solarisation) © Museum – Galerie Lände, Kressbronn

Details

Beginn:
29. November 2019
Ende:
19. April 2020
Website:
www.zeppelin-museum.de

Veranstaltungsort

Zeppelin Museum
Seestr. 22
Friedrichshafen, 88045
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Website:
www.zeppelin-museum.de
Photographie