THAT’S NATURE
Wie oft habe ich schon meine Kamera dabei gehabt, mich wochenlang vorbereitet, viel Geld ausgegeben, Blut und Wasser geschwitzt und bin dann ohne vorzeigbare Ergebnisse nach Hause gekommen … zu oft. Robert Marc Lehmann gibt Tipps, damit Sie nicht ohne Bilder heimkehren müssen.
Bei meiner Art zu fotografieren suche ich mir selten ein Projekt aus, das ich monate- oder sogar jahrelang immer wieder bearbeiten kann. Als Expeditions- und Unterwasserfotograf bin ich eher auf die Situation angewiesen und muss mit dem leben, was mir von Mutter Natur geboten wird.
Ganz genau: Mutter Natur ist auch manchmal gnädig und präsentiert eine kooperative Kegelrobbe im Sonnenuntergang, bei perfekten Bedingungen, oder auch mal einen Blauhai bei 50 Metern Sichtweite und spiegelglatter See. Doch häufiger kneift dich die Natur in den Hintern und präsentiert sich mit Regen, Sturm, Wellen und schlechter Sicht.
Bei meinem letzten Abenteuer war der Druck besonders groß. Monatelang hatte ich ohne Pause gearbeitet, mich wochenlang auf diesen Trip vorbereitet und mich fast ein halbes Leben auf diese Tiere gefreut. Die Erwartungen waren hoch. Ich wollte so gern mit guten Bildern und Filmen nach Hause kommen. Aber nix da. Es blieb bei genau null Bildern.
Im Fokus: Riesenhaie vor Schottland, dem unangefochtenen Hotspot für den zweitgrößten Fisch der Erde. Zur absoluten Hauptsaison mit den besten Hai-Wissenschaftlern und Experten waren wir vor Ort. Alles, was ich bekam, waren Sturmwarnungen, sehr viel Regen, doch nicht einen einzigen Hai…
Den gesamten Artikel mit weiteren Bildern finden Sie in der PHOTOGRAPHIE-ePaper-Ausgabe 4/2018.







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